BEHIND THE BLOG: Pinterest-Expertin Alexandra Winzer über Pinterest & geöffnete Hintertürchen

29. September 2022

Pinterest ist die positive Oase des Internets. Und zählt genauso wie Dein Blog zu den nachhaltigen Marketingmethoden. Aber macht Pinterest Marketing für Dich überhaupt Sinn? Solltest Du Zeit und Geld in Pinterest als Marketingkanal stecken? Wie und wo fängst Du mit dem Pinnen an? Was ist die richtige Pinterest-Strategie für Dein Onlinebusiness und wo kannst Du Pinterest lernen?

All das habe ich im Behind-The-Blog-Interview Pinterest-Expertin Alexandra – Ally – Winzer gefragt.

Bloggen & Pinnen für mehr Sichtbarkeit von authentischen Unternehmer*innen

Und wie das bei BEHIND THE BLOG, meinem authentischen Strandkorbschnack, so üblich ist:

Wir bleiben im Interview natürlich nicht nur bei Pins, Pinnwänden und Content Creation.

Nö. Achtung Spoiler: Wir sprechen auch über Allys Ordnungsliebe, ihre utopische Bucketlist und Chancengleichheit im Business. Und – da geht mein Blogger-Herz auf – warum ein Blog für Ally die Welt bedeutete.

Ach und pssst… außerdem hat sie mir ihre peinlichste Business-Story gebeichtet.

Also: Worauf wartest Du? Schnapp Dir Dein Lieblingsgetränk und lausche in Gedanken entspannt mit uns das Meeresrauschen. Willkommen in unserem virtuellen Strandkorb, liebe Leser*in. Ab jetzt heißt das Motto: Sea. Blog. Talk.

Behind The Blog - Strandkorbschnack mit authentischen Unternehmer*innen

Im Interview: Pinterest-Expertin Alexandra Winzer

Okay, liebe Ally. Wir treffen uns ja heute zu einem „virtuellen“ Strandkorbschnack, deswegen ist alles möglich. Und Du darfst aussuchen: Wo auf der Welt sitzen wir gerade zusammen in einem Strandkorb und schlürfen einen leckeren Cocktail beim Sonnenuntergang?

Hmm. Wir trinken Piña Colada (Originalrezept & vegan, bitte!) und sitzen an einem einsamen Sandstrand auf einer Malediveninsel im Indischen Ozean.

Uh, was für eine Location… Das kann ich mir auch gut vorstellen. Gerade bei dem Schmuddelwetter draußen. Na gut.

Dann erzähl uns doch einmal ein bisschen über Dich: Wer bist Du? Was machst Du? Wem hilfst Du? In welchem Bereich bist Du selbstständig?

Okay. Zeit für einen kleinen Pitch, was?

Ich bin Alexandra, Expertin für nachhaltiges Marketing mit Pinterest & Winzerin im Herzen (und Nachnamen).

Durch meine langjährige Erfahrung im Creation Business entdeckte ich das große Potenzial von Pinterest und verbinde seitdem meine Liebe zu ästhetischem Design mit strategischem Marketing. Ich begleite kreative Unternehmer*innen mit meinem Signature-Programm – der Pin dich sichtbar-University – auf dem Weg zu mehr Reichweite, Traffic & Herzenskund*innen.

Das klingt super! Vor allem die „Winzerin im Herzen“. Und wenn wir schon beim Business sind: Wie würdest Du denn Dein Business-Ich beschreiben? Warte, lass es uns noch ein bisschen kniffliger machen: Du darfst nur 3 Adjektive benutzen.

Dann würde ich sagen: Positiv, supportive und detailverliebt.

So wie ich Dich kennengelernt habe, kann ich das definitiv unterschreiben. Gibt’s denn einen Unterschied zu Deinem Privat-Ich?

Nein, ich denke, da gibt es keinen wirklichen Unterschied. Der Grund dafür ist ziemlich wahrscheinlich, dass ich ein Stück weit online erwachsen geworden bin. Ich habe mit 18 aus Neugier einen Mode- & Lifestyleblog gestartet, ihn während meines Studiums konsequent weitergeführt, nebenbei damit erstes Geld verdient und mich dann nach meinem Master hauptberuflich damit selbstständig gemacht.

Wenn man seinen Alltag über so viele Jahre online dokumentiert und seine Wünsche und Leidenschaften mit der Welt teilt, ist das ein ziemlich schmaler Grat zwischen Privat- & Business-Ich.

Das hat aber auch dazu geführt, dass ich in meinem Business zu 100 Prozent genau so sein kann, wie ich bin und das macht mich dankbar und glücklich zugleich.

Das ist eine schöne Geschichte. Und ja, diesen schmalen Grat kenne ich sehr gut. Aber irgendwie gehört das für mich auch zum Authentischsein dazu, oder? Ich möchte, dass meine Leser*innen und Kund*innen mich so kennenlernen, wie ich wirklich bin. Denn nur dann kann ich auch gelassen bleiben. Wenn keine Maske oder Scharade mir den letzten Nerv raubt und ich Bammel habe, dass jemand mein „wahres Ich“ entlarvt.

Anyway – ich schweife ab. Warum hast Du Dich denn überhaupt für die Selbstständigkeit entschieden, Ally? Was ist Deine Motivation? Dein Warum?

Meine Vision ist es, Frauen mit großartigen Ideen nachhaltig dabei zu unterstützen, zu erfolgreichen Unternehmer*innen mit einem guten Einkommen zu werden.

Ich selbst bin sehr dankbar dafür, dass ein Teil meiner Generation zu den Ersten gehört, die sich ihr berufliches Dasein so gestalten können, wie sie es für richtig halten. Meine Mama hatte das nicht, meine Oma nicht und meine Großmutter erst recht nicht. Es sind und waren starke Frauen, aber sie hatten nicht die Möglichkeiten, die ich heute habe.

Deswegen möchte ich auch meinen Anteil daran leisten, die Chancengleichheit für unterrepräsentierte Gruppen zu erhöhen und die Welt dadurch zu einem besseren Ort zu machen. Dieser Gedanke motiviert mich jeden einzelnen Tag.

Pinterest - Ja oder Nein?

Wow. Ich liebe Frauenpower. Hat Dir denn Dein Blog dabei geholfen, diese Freiheit zu finden und zu nutzen? Falls ja, was bedeutet Dein Blog für Dich?

Ich werde nie vergessen, wie ich im Kinderzimmer unseres kleinen Dorfes in Sachsen-Anhalt an meinem lilanen Sony-Laptop meinen ersten Blogger-Blog einrichtete und mich wie verrückt freute, als ich mich auf einmal mit gleichgesinnten Modeliebhaber*innen austauschen konnte.

Einige Jahre später durfte ich meinen Traum bei Modenschauen in Paris und Berlin leben, Outfits stylen, tolle Events besuchen und meinen Lebensunterhalt mit kreativer Arbeit und Liebe zur Ästhetik bestreiten.

(M)ein Blog bedeutete für mich persönlich also so ziemlich die Welt.

Was für ein schönes Zitat: „Mein Blog bedeutete für mich so ziemlich die Welt“. Das notiere ich mir direkt mal für die Pin-Grafiken zu Deinem Interview.

Wie und wozu nutzt Du Deinen Blog denn heute in Deinem Business?

Heute nutze ich meinen Blog vor allem als nachhaltiges Marketingtool für mein Online-Business. Dank Pinterest und Google kommen jeden Monat über 10.000 User*innen auf meine Website und lernen dabei sowohl mich als auch mein Pinterest-Business kennen.

Oftmals sind meine Blogposts die Lösung für ein Problem meiner Kund*innen. Das kann Inspiration sein, Anleitungen für Pinterest-Marketing oder Business-Tipps.

Wichtig ist dabei, den Besucher*innen eine Customer Journey anzubieten, damit sie nach dem Lesen des gefundenen Blogposts nicht direkt wieder gehen. Bestenfalls lesen sie weitere Beiträge, finden mit einem Call-to-Action-Element zu meiner Newsletterliste oder kaufen sogar direkt eines meiner Angebote.

Worüber schreibst Du am liebsten?

Oh man. Bezüglich Content-Ideen kommt mir mein Kopf manchmal wie eine riesige Online-Bibliothek vor. Ich habe sehr viel mehr Ideen, als ich in diesem Leben schaffen würde, zu schreiben, daher ist es wirklich schwierig, sich für mein Lieblingsthema zu entscheiden.

Aber ich schreibe gerne über private Themen wie Reisen, Hochzeiten und meine Liebe zur Ästhetik als auch über Business-Themen.

Insgesamt gebe ich wohl ziemlich gerne Tipps, die meinen Leser*innen das Leben in irgendeiner Form leichter machen oder sie unterhalten.

Ich sage auch immer zu meinen Kund*innen: Ihr müsst Eure Leser*innen im besten Fall informieren, inspirieren und unterhalten. Das ist die Crème de la Crème beim Bloggen.

Aber Du bist ja auch Expertin für Pinterest-Marketing. Ich selbst nutze auch Pinterest als nachhaltiges Marketingtool, um auf meine Blogartikel aufmerksam zu machen. Kannst Du uns erklären, wie ein Blog und Pinterest zusammenhängen?

Ein Blog ohne Pinterest ist möglich, aber sinnlos.

Haha, vice versa: Pinterest ohne einen Blog wird auch kniffelig, oder?

Nein, mal im Ernst. Als Content Creatorin, die bereits viele Stunden ihres Lebens damit verbracht hat, interessante Blogartikel zu schreiben und visuell ansprechend zu gestalten, weiß ich, wie aufwendig guter Content ist. Und wenn Du möchtest, dass dieser genügend Aufmerksamkeit bekommt, musst du dafür in irgendeiner Form die Werbetrommel rühren.

Sei es mit Backlinks, Social Media, Podcasts, YouTube, SEO oder eben Pinterest. 

Während man bei Social Media nur sehr kurzzeitig Applaus für seinen Content erntet und dieser ebenso schnell, wie er gekommen ist, wieder von der Bildfläche verschwindet, kann man bei Pinterest dafür jahrelangen Applaus genießen. 

Behind The Blog Interview Alexandra Winzer

Pinterest für Unternehmer*innen – Tipps

Kannst Du uns ein paar Zahlen nennen?

Na klar! Bei Pinterest werden deine Posts im Durchschnitt 3,5 Monate lang ausgespielt. Allein das ist 2500 Mal so lang wie bei Instagram. Meist sind Pinterest-Pins jedoch über viele Jahre erfolgreich, weshalb die Zahl also weitaus höher ausfallen könnte.

Oder anders formuliert: Wenn Du Dir mehr Reichweite für Dein Business oder Website-Traffic für Deinen Blog wünscht, bist Du bei Pinterest ziemlich wahrscheinlich an der richtigen Adresse. 

Denn Pinterest ist eine großartige und nachhaltige Möglichkeit, langfristig Traffic auf Deine Website zu lenken und das mit nur wenigen Stunden Investment (ca. 5-10 Stunden pro Monat).

Na, das klingt doch mal nach einem guten Deal! Und ziemlich entspannt, oder? Würdest Du Pinterest-Marketing als gelassen und entspannt bezeichnen?

Nutzer*innen kommen zu Pinterest, um sich positiv inspirieren zu lassen und Ideen zu finden, die sie lieben und die sie sich für ihr Leben vorstellen können. Sie planen dort ihre Hochzeit, ein Dinner bei Freund*innen oder ihre Selbstständigkeit. Sie sind eher auf einer Reise zu sich selbst, als dass sie sich mit anderen austauschen wollen. Deswegen musst Du Dich bei Pinterest um keine Community kümmern.

Pinterest ist außerdem vielmehr eine Suchmaschine als ein Social-Media-Kanal. Das sorgt dafür, dass Nutzer*innen explizit etwas suchen und somit von alleine auf Deine Pins aufmerksam werden, wenn Du sie SEO-optimiert hast. Dabei nehmen sie sich genau das, was sie in dem Moment brauchen.

Du betreibst also kein aggressives Push-Marketing, sondern machst Deinen Kund*innen lediglich ein Angebot, was sie annehmen, wenn es gerade zu ihnen passt.

Zudem lassen sich Deine Pinterest-Pins sehr gut vorplanen, sodass Du Dir z. B. nur einen halben Tag pro Monat für die Arbeit an Deinem Pinterest-Account blocken musst.

Alles in allem macht das Pinterest zu einem sehr entspannten Marketingkanal, der von den Nutzer*innen gerne auch als die positive Oase des Internets bezeichnet wird. Wenig Aufwand, viel Outcome und das alles ohne 24/7 online zu sein. 

Erfolgreich Bloggen & Blog starten

Genau so einen Kanal brauchen wir Online-Selbstständigen. Ich bin ja auch grooooßer Anti-24/7-Online-Sein-Fan. Mein Blog, SEO und Pinterest ermöglichen mir das. Ich würde diesen Weg also immer wieder gehen. Aber ich bin ihn ja schon gegangen. Wenn jemand jetzt an der Weggabelung steht „Pinterest – Ja oder Nein?“, welche 3 Punkte sollte die Person vorher wissen?

Pinterest Marketing benötigt Zeit, da der Algorithmus Dich erst einmal als wichtige Quelle wahrnehmen muss. Du solltest daher mindestens sechs bis neun Monate Geduld für die Plattform mitbringen.

Das Pinterest Management lässt sich super an eine virtuelle Assistenz outsourcen, wenn Du selbst keine Ressourcen dafür hast.

Pinterest eignet sich nicht mehr nur für DIY, Rezepte und Reisen, sondern für die unterschiedlichsten Themen. Von Finanzen über digitale Produkte, Autocontent bis hin zu Business, Persönlichkeitsentwicklung und vielem Weiteren. 

Vielen Dank für die super Pinterest-Tipps, Ally! Gibt es denn vielleicht ein kleines Pinterest-Geheimnis rund um Idea Pins, Pins, Pin-Strategie, Pinnwände & Co, das Du verraten würdest?

Selbst mit über fünf Jahren Pinterest-Expertise kann ich nicht vorhersehen, welcher Pin besonders gut bei der Zielgruppe ankommen oder viral gehen wird. Deswegen ist es bei Pinterest wichtig, stets und ständig zu testen und verschiedene Pin-Grafiken anzufertigen.

Haha ja, die Prognosen. Die wünschen sich meine Kund*innen auch immer von mir. Aber auch ich kann nicht zu 100 Prozent sagen, ob ein Blogartikel auf Seite 1 bei Google ranken wird. Obwohl mein eigener Perfektionismus das so gerne wüsste.

Welche Hindernisse und Probleme musst oder musstest Du denn in Deiner Selbstständigkeit bisher überwinden?

Ich stand mir am Anfang meiner Selbstständigkeit vor allem selbst im Weg. Ich habe so viele Ideen und Interessen, die ich gerne ausleben würde, dass es für mich wirklich nicht einfach war, mich zu positionieren. Von dem ersten Gedanken an “Ich mache jetzt Pinterest Marketing” bis zum richtigen Start sind sicher fast zwei Jahre vergangen.

Entscheidend waren in dieser Zeit zwei Dinge für mich. Meine Freundin Berta wollte mehr über Pinterest erfahren und ich hegte schon länger den Wunsch, mit Pinterest-Workshops zu starten. So machten wir den Deal, dass, wenn sie mir eine geeignete Räumlichkeit organisiert, sie von mir lernen kann. Im Nullkommanichts hatte sie einen tollen Raum in einem Co-Working-Space für Frauen hier in Berlin organisiert. Das legte den Grundstein für mein heutiges Weiterbildungsangebot für Pinterest. Fazit: Manchmal hilft ein Schubs von außen enorm!

Oh ja!

Der zweite wichtige Impuls kam von meiner Business-Freundin Kristin Holm. Sie gab mir den Tipp, dass mir eine Positionierung nach außen helfen würde, sichtbar zu werden, aber ich trotzdem im Hintergrund noch andere Projekte umsetzen könnte. So einfach dieser Tipp auch klingt, hat er mich darin bestärkt, mich ganz für Pinterest zu entscheiden. Die anderen Projekte wurden dann ganz schnell unwichtig. In etwa so wie der schmale Balkon einer Berliner Altbauwohnung, den man nie nutzt, aber dennoch froh ist, ihn zu haben.

Fazit Zwei: Ein geöffnetes Hintertürchen macht es Dir manchmal leichter, durch eine andere geschlossene Tür zu gehen.

Absolut! Und ich finde, man merkt auch, wenn jemand voll und ganz hinter seinem*ihrem Business steht. Machst Du etwas nur halbherzig, spürt das Dein Publikum. Und wir Menschen lassen uns gerne vom „Feuer“ der anderen anstecken, um es mal ganz pathetisch auszudrücken. Bei Dir merkt man das auch, Ally. Du stehst hinter dem, was Du tust. Würdest Du sagen, Du hast eine Businesswelle, auf der Du surfst?

Ja, ich stehe zu 100 Prozent hinter dem, was ich tue und bringe superviel positive Energie und Motivation im Business mit.

Wir haben nur dieses eine Leben und verbringen einen Großteil davon mit Arbeit. Daher ist es mir wichtig, mit Freude dabei zu sein und nicht alles bitterernst zu nehmen. Das geht übrigens trotzdem professionell und mit mehr Perfektionismus, als mir manchmal lieb wäre.

Zu meinen Kund*innen habe ich ein freundschaftliches Verhältnis, was ich sehr genieße. Wer mit mir zusammenarbeitet, legt Wert auf Freiheit, Gerechtigkeit, ein wunderbares Leben, liebt Freund*innen und Familie, reist gerne, ist Genießer*in, ernährt sich häufig vegetarisch oder vegan und teilt meine Liebe zu Design. Oftmals bin ich sogar die Wunschkundin meiner Kund*innen, was die Zusammenarbeit enorm erleichtert und ganz unkompliziert gestaltet.

Pinterest Marketing lernen

Was würdest Du Dir für die Online-Business- und Marketing-Welt wünschen?

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mir wünschen, dass alle erfolgreichen Unternehmer*innen einen Teil ihrer Einnahmen für gute Dinge spenden. Zum Beispiel, um für mehr soziale Gerechtigkeit aller Lebewesen zu sorgen.

Außerdem begrüße ich die aktuelle Businesswelle zum ethisch korrekten Marketing, was mir sehr zusagt. 

Da gebe ich Dir vollkommen recht! Ich hasse schmieriges und toxisches Marketing. Und mag es – Überraschung – lieber authentisch. Dazu gehört ja auch, von den unlackierten Dingen des Lebens zu berichten.

Also Ally – wenn wir schon einmal in einem Strandkorb auf den Malediven sitzen – Butter bei die Fische: Was ist Deine peinlichste Business-Story?

Oh ja, es gibt eine mir peinliche Story im Businesskontext, an die ich immer mal wieder denken muss. Sie ist mir passiert, als ich für ein Start-Up als Social-Media-Managerin gearbeitet habe.

Wir bekamen über Instagram einen Kommentar rein und irgendwie stand ich komplett auf dem Schlauch. Ich wendete mich also meinem Kollegen zu, hielt ihm das Handy hin und sagte so etwas wie “Was soll denn [awühsom] bedeuten?”.

Er schaute mich nur fassungslos an und entgegnete „awesome“ in korrekter Aussprache. Ich hatte das Wort noch nie zuvor geschrieben gesehen und wollte dann am liebsten im Boden versinken. Uops.

Haha, na die Story ist ja mal [awühsom]. Sorry, not sorry. Zum Ausgleich: Was ist Deine schönste Business-Erinnerung?

Da gibt’s zum Glück viele schöne Erinnerungen. Die schönsten Momente sind für mich immer, wenn ich sehe, wie happy meine Mentees sind, wenn sie Erfolge verzeichnen und welch herzliches Feedback sie mir immer geben. Das ist meine größte Motivation.

Ebenso schön war es aber auch in diesem Jahr endlich einige Kolleg*innen live zu treffen, die ich dank der Pandemie bisher nur online kannte. Daraus haben sich tolle Freundschaften entwickelt. 

Das sind sehr schöne Erinnerungen. Davon zehrt man ja auch unglaublich lang. Vor allem nach der langen Home-Office-Dauerphase. Wenn wir gerade nicht so schön im Strandkorb am Meer sein können: 3 Essentials, die in Deinem Home-Office nicht fehlen dürfen?

Ein hübscher Planer (mein Liebling ist der nachhaltige Kalender von Sorokoh), ganz viel Licht und mein wunderschön eingerichtetes Home Office mit frischen Blumen.

Uh, das sind auch super Tipps gegen Winterblues im Home-Office. Sag mal, hast Du auch einen Pet Peeve?

Ich bin ein Ordnungsmonk! Ich liebe Symmetrie und rechte Winkel. Wenn bei uns zu Hause jemand eine Kerze verrückt oder Gegenstände nicht geordnet sind, muss ich sie immer zurechtrücken. 

Dieses Ordnungsgen hab ich bei meinen Büchern. Ich bin ganz schlecht im Bücherausleihen. Wenn jemand Eselsohren in meine Büchern knickt oder bei Taschenbüchern den Buchrücken in dreitausend Falten legt – uiuiui.

Naja. Wie dem auch sei. Sag mal, was macht Dich eigentlich verlegen?

Ganz klar Lob für die Dinge, die mir besonders wichtig sind und die ich gut kann. Zum Beispiel, wenn jemand meine Grafiken lobt oder meine motivierende Art.

Was steht ganz oben auf Deiner Bucketlist?

In diesem Jahr habe ich mir bereits den größten Wunsch auf meiner Bucketlist erfüllt: ein Urlaub in einer Wasservilla auf den Malediven. Es war genauso schön, wie man es sich vorstellt. Nur noch ein bisschen schöner. 

Als Nächstes steht an: Geige oder Klavier spielen lernen. 

Oh, und auf der utopischen Bucketlist steht ein Weingut in Italien. Ich denke, die Toskana würde mir ziemlich gut stehen.

Ja, das glaube ich auch. Wenn Du Dir vorstellst, Du feierst Deinen 100. Geburtstag auf Deinem Weingut in der Toskana: Worauf willst Du zurückblicken? 

Auf ein glückliches Leben mit viel Liebe und Dankbarkeit für die kleinsten Dinge. Auf all die schönen bereisten Orte der Welt. Auf spontane Ideen, mutige Entscheidungen und hoffentlich wenig verpasste Chancen. 

Pinterest Marketing - Alexandra Winzer & Julia Heymer

Und wenn wir jetzt nicht die Chance verpassen wollen, mehr über Dich zu erfahren und mit Dir zusammenzuarbeiten, um Pinterest-Marketing zu rocken: Wo, wie, wann, was?

Auf meiner Website findest Du ganz viele Informationen zu mir und meinem Business. Als Pinterest-Expertin bin ich natürlich auf Pinterest aktiv und gebe Business- und Pinterest-Tipps. Ebenso auf LinkedIn und Instagram.

Bei Letzterem geht es bei mir wohl am persönlichsten zu. Oder Du abonnierst direkt meinen Newsletter. Da teile ich immer mal wieder lustige Anekdoten mit Dir.

Pinterest-Marketing für mehr Blog-Reichweite – Angebot

Wenn Du Lust hast, Dein Onlinebusiness nachhaltig aufzubauen und Dir langfristig mehr Reichweite, Website-Traffic und Herzenskund*innen wünscht, bist Du bei mir mit Pinterest Marketing richtig. Jetzt stellt sich nur die Frage:

Möchtest Du Pinterest-Marketing selbst lernen und umsetzen?

Dann ist mein 6-monatiges Signature-Gruppenprogramm, die Pin dich sichtbar-University, perfekt für Dich.

In den ersten zwei Monaten lernst Du, wie Du Pinterest strategisch für Dein Unternehmen nutzt und baust Deinen Account auf. In den folgenden vier Monaten geht’s darum, Dein Pinterest Marketing auf die Erfolgswelle zu bringen und Dein Marketing nachhaltig zu rocken. 

Das Programm führe ich zweimal im Jahr (Frühjahr & Herbst) live durch und Du kannst Dich hier* auf die Warteliste setzen.

Alternativ kannst Du aber auch jederzeit selbstständig starten und in der begleitenden PDS Membership Betreuung finden. 

Ein Gruppenprogramm ist nichts für Dich? Dann kannst Du die Pin dich sichtbar-University auch 1:1 als Mentoring-Programm buchen. Mehr Infos findest Du hier*.

Pinterest Marketing auslagern

Du möchtest Dein Pinterest Marketing lieber an mich und mein Team auslagern? Dann findest Du hier weitere Informationen dazu.

Nichts dabei? Dann schau doch gerne auf meiner Website für meine anderen Angebote vorbei.

Im Urlaub mit Ally Winzer

Okay, bevor wir uns jetzt von unserer Malediven-Insel und diesem gemütlichen Strandkorb verabschieden (meine Piña Colada neigt sich dem Ende zu), möchte ich mich erst einmal bei Dir bedanken, liebe Ally. Vielen Dank für Deine Zeit, die tollen Pinterest-Tipps und die Geschichten aus Deinem (Business-)Leben.

Wir verabschieden uns bei „Behind The Blog“ immer mit einem kurzen Frage-Antwort-Spiel. Bereit?

  1. Ally im Urlaub am Meer: Wie sieht Dein Koffer aus?

Alles durchorganisiert, inklusive Checkliste. Aber in allerletzter Minute gepackt.

  1. Was nimmst Du mit? Ein physisches Buch oder einen E-Reader?

Physische Buch.

  1. Und zu guter Letzt. Sei ehrlich mit uns: Reservierst Du am Pool Liegen?

Oh mein Gott, niemals!

Willst Du auch Teil von Behind The Blog werden?

Möchtest Du auch einmal mit mir Cocktails trinken und beim virtuellen Strandkorbschnack über Dich und Dein Business plaudern? Dann schreib mir direkt eine E-Mail an hallo@juliaheymer.de. Ich freue mich auf Deine Nachricht!

*Bei den Link mit einem Sternchen handelt es sich um Affiliate-Links. Ich bekomme eine Provision, wenn Du über einer der gekennzeichneten Links ein Produkt kaufst. Für Dich ändert sich natürlich nichts am Preis.

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Texterin Julia Heymer

Julia Heymer

Ich bin Julia Heymer, freie Texterin für authentische Website-Texte und Blogartikel. Ich helfe kreativen und beratenden Selbstständigen dabei, mit einem erfolgreichen Blog und authentischen SEO-Texten bei Google für ihre Wunschkund*innen sichtbar zu werden, damit sie gelassen(er) die Freiheit ihrer Selbstständigkeit genießen können.

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Kommentare

2 Kommentare

  1. Was für ein mega tolles Interview. Ich bin total begeistert und hatte das Gefühl mit euch im Strandkorb zu sitzen.

    Antworten
    • Oh, das freut mich total! Vielen Dank für Dein tolles Feedback.

      Antworten

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