9 funktionierende Tipps: Stressfreier Urlaub für Selbstständige

16. Juni 2022

Entspannt und sorgenfrei Urlaub machen als Selbstständige*r oder Freelancer*in ist manchmal gar nicht so leicht, oder? Häufig ist das Thema Urlaub für Selbstständige mit Existenzängsten und Sorgen verbunden.

Denn: Es gibt keine Gehaltsfortzahlungen und auch kein Urlaubsgeld vom Arbeitgeber. Vielleicht hast Du auch das Gefühl, dass Deine Kundenakquise in der Urlaubszeit zu kurz kommt. Oder Du in Deiner freien Zeit so viele To-dos erledigen könntest, die sich auf Deinem Schreibtisch stapeln. Das schlechte Gewissen lässt grüßen.

Die Ironie ist dabei doch, dass sich viele Freelancer*innen (inklusive mir) gerade wegen der Urlaubsfreiheit selbstständig gemacht haben. Um orts- und zeitunabhängig zu arbeiten und langfristig mehr als 30 Urlaubstage zu haben. Dass uns dann die Angst wegen des Urlaubs den Schlaf raubt… so hast Du Dir das wahrscheinlich auch nicht vorgestellt, oder?

Lass uns das ändern!

Ab jetzt gelten diese Ausreden nicht mehr:

„Aber ich muss doch noch ….“.

„Ich nehme das Laptop zur Sicherheit immer mit“.

„Ach ich kann das doch eben in meiner Story bei Instagram posten. Ist doch keine Arbeit“.

Nein.

Du musst nicht.

Du darfst Dich erholen, Kraft tanken und Deine Energiereserven aufladen. Ohne schlechtes Gewissen.

Urlaub für Selbstständige planen

Arbeiten während des Urlaubs – Übliches Schicksal für Selbstständige?

Gerade Selbstständige haben ihren Urlaub mehr als verdient. Wir stehen das ganze Jahr über für unser eigenes Unternehmen gerade, haben Verantwortung und dürfen uns entspannte Auszeiten nehmen. So weit die Theorie.

In der Realität sieht das aber oft anders aus. Arbeiten während des Urlaubs steht an der Tagesordnung von vielen Selbstständigen. Urlaub und arbeiten geht Hand in Hand, anstatt voneinander getrennt zu sein.

Im Urlaub an die Arbeit denken

Musst Du im Urlaub ständig an Deine Arbeit denken? Kannst Du während Deiner Städtereise nach Paris oder Deinem Strandurlaub auf den Kanaren nicht abschalten? Das ist kein Wunder. Auf Reisen zu arbeiten, bedeutet auch, nicht richtig in die wohlverdiente Entspannungsphase zu kommen. Als würdest Du Deinen Motor nie komplett abschalten, sondern immer flackern lassen.

Es ist wahr: Urlaub als Selbstständige*r kann tricky sein. Die Angst, Aufträge zu verpassen, Wachstums- und Erfolgschancen „nur“ für den Urlaub sausen zu lassen – ist real.

Aber Du liest diesen Artikel, weil Du nach einer Lösung suchst, um aus dieser Gedankenspirale herauszukommen, stimmt’s? Und die gute Nachricht: Es geht stressfreier und gelassener.

Mit der richtigen Planung, Vorbereitung und einer nachhaltigen Marketingstrategie kannst Du Deinen Urlaub als Selbstständige*r oder Freiberufler*in entspannt gestalten und genießen – ohne dass es Deinem Business schadet. Ich zeige Dir, wie!

Selbstständigkeit: Urlaub planen mit System

Damit es Dir in Zukunft leichter fällt, Deinen Urlaub in der Selbstständigkeit zu planen, berichte ich Dir in diesem Blogartikel aus meiner eigenen Erfahrung (komme nämlich gerade aus dem Urlaub) und wie ich mir ein System aufgebaut habe, das mich 24/7 dabei unterstützt, gelassen in den Urlaub fahren zu können.

Stressfrei und gelassen Urlaub machen für Selbstständige

Are you ready? Hier kommen 9 Tipps und mein Plan für die Urlaubsvorbereitung, damit Du im Urlaub nicht mehr an die Arbeit denken musst und endlich richtig urlauben kannst.

9 Gamechanger für Selbstständige, um ohne Angst Urlaub zu machen

  1. Blocke Deine freien Tage als Allererstes bei Deiner Jahresplanung.
  2. Nimm Dir an den freien Tagen auch wirklich frei.
  3. Plane Puffertage ein.
  4. Kommuniziere Deinen Urlaub.
  5. Planen Deinen Content vor.
  6. Nutze Automatisierungen.
  7. Schalte Push-Benachrichtigungen aus.
  8. Nimm ein Notizbuch mit.
  9. Wähle nachhaltige Marketingmethoden ohne Live-Zwang (z. B. SEO, Blog, Newsletter).

Urlaubsplanung für Selbstständige

Urlaub planen für Selbstständige

Dann gehen wir jetzt in die Tiefe:

1. Blocke freie Tage bei Deiner Jahresplanung.

Wenn Du Deine Jahresplanung (oder auch Halbjahres- und Quartalsplanung) machst, fang nicht bei Deinen beruflichen Terminen an. Im Gegenteil. Blocke Dir zuerst Deine freien Tage. Das können z. B. Urlaubstage, Geburtstage oder verlängerte Wochenenden sein. Dann sind sie sicher und Du musst Deinen Urlaub nicht um Deinen Job herum planen.

So läufst Du nicht Gefahr, Dir das ganze Jahr mit Deiner Arbeit vollzustopfen, ohne Freizeit und Entspannung einzuplanen. Arbeit und Urlaub sollten für Selbstständige eine gesunde Balance bilden.

2. Nimm Dir an Deinen freien Tagen auch wirklich frei.

Die freien Tage und Urlaubswochen rot im Kalender zu markieren, ist eine Sache. Sich aber auch wirklich daran zu halten, eine andere.

Wenn Du Dir freinimmst, mach auch wirklich frei und bekomme Abstand von Deiner Arbeit. Im Ernst. Sonst bringt es Dir überhaupt nichts und es ist verkehrte Liebesmüh.

Du hast Dir Deinen Urlaub verdient und musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du einfach mal faul und unproduktiv bist. Lies das noch einmal.

3. Plane Puffertage vor und nach Deinem Urlaub ein.

Einmal im Urlaubsfeeling versunken ist die entspannte Zeit ruckzuck vorbei. Dann heißt es, an den Schreibtisch zurückkehren. Damit Dir der Übergang aus dem Chillmodus nicht so schwerfällt, plane Puffertage nach Deinem Urlaub ein.

Ich plane an diesen Übergangstagen z. B. keine festen Kundencalls. Ich nutze sie lieber für Administration oder mein Marketing. So kommst Du besser zurück in Deinen Flow und hast keinen „harten“ Cut.

Plane genauso vor dem Beginn Deines Urlaubs ein paar Puffertage ein, in denen es schon etwas ruhiger wird. So kannst Du mit plötzlichen Terminänderungen oder unerwarteten Ereignissen gelassener umgehen.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass diese kleinen Übergangsphasen goldwert sind, um im Urlaub besser abschalten zu können und während der Ferien nicht an die Arbeit zu denken.

4. Kommuniziere Deinen Urlaub als Selbstständige*r

Hallo Julia, kannst Du bitte noch schnell diese Änderung am Blogartikel machen? LG!

Kennst Du solche E-Mails?

Klar, manchmal brennt es. Aber wir sind keine Herzchirurg*innen.

Damit Du solche E-Mails und Nachrichten im Urlaub erst gar nicht bekommst, kommuniziere Deinen Urlaub bei Deinen Kund*innen und Interessent*innen. Sag ihnen eindeutig, wann Du im Sommerurlaub oder in den Herbstferien bist. Denn: Zu diesem Zeitpunkt bist Du nicht erreichbar, weil Du frei hast und von Deiner Arbeit abschalten musst. Wie jede*r Angestellte auch.

Deine Urlaubstage kannst Du auch auf Deiner Website mitteilen, z. B. auf Deiner Kontakt-Seite. Oder Du arbeitest einen Hinweis in Deine E-Mail-Signatur ein.

Bewährt ist auch eine Abwesenheitsnotiz per E-Mail. Richte dazu für eingehende E-Mails einen Autoresponder ein, der dann automatisch verschickt wird. So weiß jede*r, der*die Dir eine E-Mail sendet, dass Du gerade nicht erreichbar bist und ab wann Du wieder arbeitest.

Vergiss nicht, Deinen Kalender und Kalender-Tools wie Calendly mit Deinen Urlaubstagen anzupassen. Sonst entstehen Missverständnisse und jemand bucht plötzlich ein Erstgespräch, obwohl Du Urlaub hast.

5. Plane Deinen Content vor.

Möchtest Du gelassen(er) selbstständig sein, brauchst Du Marketing. Punkt. Denn: Ohne Marketing ist es sehr schwer, genügend Menschen auf ein noch so gutes Produkt oder eine tolle Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Aber: Marketing kostet Zeit. Besonders, wenn Du auf Content Marketing setzt – was ich Dir sehr empfehlen würde.

Einen Blog schreiben, Newsletter versenden, Pinterest-Pins gestalten – all das ist zeitaufwendig. Plus: Wenn Du gute Ergebnisse sehen willst, musst Du es regelmäßig machen. Immer wieder und wieder. Einmal einen Newsletter verschicken und sich dann sechs Monate nicht mehr melden, macht keinen guten Eindruck und – zack – da sinkt das Vertrauen Deiner Newsletter-Abonnent*innen bis in die Tiefen des Polarmeers.

Im Umkehrschluss bedeutet das also: Bleib am Ball und veröffentliche in einem regelmäßigen Rhythmus qualitativen Content.

Aber! Großes Aber! Lass Dir davon nicht Deinen Urlaub klauen. Wenn Du Sorge hast, dass Du während einer Content-Pause (z. B. in den Sommerferien) den Draht zu Deinen Interessent*innen verlierst, plane Deinen clever Content vor.

Mach Dir einen Redaktionsplan für Deinen Blog, plane Deine Instagram-Postings und Newsletter vor. In meinem 1:1-Blog-Mentoring „Authentisch Bloggen“ lernst Du SEO, authentisches Storytelling und Bloggen. Außerdem gestalten wir gemeinsam Deinen Redaktionsplan für mindestens 1 ganzes Jahr, damit Du entspannt Deinen Urlaub genießen kannst und während Deiner freien Zeit nicht an die Arbeit, Postings und Kundenakquise denken musst.

Im Urlaub arbeiten

6. Nutze Automatisierungen.

Ergänzend zu Punkt 5: Nutze Automatisierungen für Deinen vorgeplanten Content. Dazu gibt es verschiedene Tools, die verlässlich arbeiten.

Du erstellst vorher den Content, planst ihn in den Tools ein und – zack – wird er zu Deinem angebenden Zeitpunkt automatisch veröffentlicht, ohne dass Du noch etwas dafür tun musst. Cool, oder?

Mit diesen Tools zur Content-Planung habe ich gute Erfahrungen gemacht:

  • Blogartikel: Ich nutze die Veröffentlichungsplanung von WordPress.
  • Newsletter: Dazu plane ich die E-Mails in meinem Newsletter-Tool Sendinblue vor.
  • Instagram: Meine Instagram-Postings plane ich mit Planoly.*
  • Pinterest: Meine Pinterest-Pins plane ich mit Tailwind.*

7. Schalte Push-Benachrichtigungen aus.

Du liegst am Strand, schlürfst einen leckeren Cocktail und plötzlich bimmelt das Handy. Hmmm, denkst Du vielleicht, … da schaue ich doch mal schnell, wer mir geschrieben hat. Määääp! Schwups, da ist die Erholungsphase im Urlaub unterbrochen und Du arbeitest während Deines Urlaubs.

So soll es nicht sein. Deswegen: Schalte Push-Benachrichtigungen auf Deinem Smartphone aus. Warum das nicht nur im Urlaub eine gute Idee ist, liest Du in meinem Blogartikel über mehr Entspannung im Online-Business.

8. Nimm ein Notizbuch mit.

Kreativität kommt aus der Ruhe. Schaffst Du es, in Deinem Urlaub nicht zu arbeiten und die Seele baumeln zu lassen, kann es also durchaus sein, dass Dir die ein oder andere Blitzidee in den Kopf schießt. Und warum sie dann nicht für später (!) festhalten?

Mach das am besten nicht auf Deinem Smartphone, weil dann die Versuchung wieder zu groß ist, doch mal eben bei Instagram zu posten oder Deine Mails zu checken. (Been there, done that.)

Ich habe für diese Fälle immer ein kleines Notizbuch dabei. Nicht digital, sondern ganz oldschool aus Papier. Wenn mir etwas einfällt, schreibe ich es auf. So kann ich später – nach dem Urlaub – darauf zurückgreifen. Das ist übrigens auch eine tolle Kreativitätstechnik.

Okay, dann kommen wir jetzt zum letzten und wichtigsten Punkt.

9. Wähle nachhaltige Marketinginstrumente.

Kurzfristige Marketingstrategien wie Instagram & Co. erfordern live Deine Aufmerksamkeit. Sprichst Du in Deinen Stories, musst Du das adhoc machen. Kommentierst Du Instagram-Postings anderer Accounts (um Deine Reichweite zu vergrößern), musst Du das ebenfalls live machen. Hinzu kommt, dass die Lebensdauer eines

  • Instagram-Postings (knapp 21 Stunden) wesentlich geringer ist, als die
  • eines Pinterest-Pins (4 Monate) oder
  • Blogartikels (2 Jahre!).

Deswegen musst Du in den sozialen Medien immer wieder frischen neuen Content nachladen, um einen Effekt zu erzielen. Und das ist anstrengend – vor allem, wenn Du im Urlaub nicht an Deine Arbeit denken und einfach mal abschalten willst.

Sinnvoller und nachhaltiger ist es deshalb, auf langlebige Instrumente zu setzen, die Dir keinen Live-Zwang aufbürden. Die ohne Dein aktives Zutun für Dich arbeiten – egal, ob Du im Homeoffice bist oder in New York am Hudson River spazierst.

Mit nachhaltigem Content Marketing zum entspannten Urlaub für Selbstständige

Mein Geheimtipp für eine gelassene(re) Selbstständigkeit, stressfreie Arbeitstage und einen erholsamen Urlaub: Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Über Google gefunden zu werden ist eine nachhaltige und entspannte Form von Content Marketing, die Dir dabei hilft, einmal produzierten Content für Dich arbeiten zu lassen.

Bedeutet: Du schreibst einmal einen suchmaschinenoptimierten Blogartikel und dieser bringt dann ohne weiteres Zutun über Jahre Leser*innen auf Deine Website. Deine Reichweite wächst und Du baust Dir einen Expertenstatus auf.

Bei all dem hilft Dir ein SEO-optimierter und regelmäßig geschriebener Corporate Blog.

Ich weiß, bloggen klingt immer nach hohem Zeitaufwand und großer Schreibmühe. Aber bevor Du protestierst, lies weiter.

Ich habe kein Zeit zum Bloggen!

Macht nix. Ich blogge für Dich. Schau Dir gerne mein Blogartikel-Paket für kreative und beratende Solpreneure an. Rundum sorglos bringe ich Deinen Blog mit persönlichen und gut recherchierten SEO-Blogartikeln nach vorne. Inklusive waschechtem Marketing-Know-How – bin nämlich studierte Unternehmenskommunikationsexpertin M. A. (wow, was ein Wort). Auf meiner Über-Mich-Seite liest Du meine Geschichte.

Cool, aber ich kann nicht gut schreiben.

Macht auch nix. Ich bringe es Dir bei. Wenn Du Interesse am Schreiben hast und richtig bloggen lernen willst, dann komm in mein 1:1-Blog-Mentoring „Authentisch Bloggen“. Darin lernst Du innerhalb von 8 Wochen alles, was Du für einen authentischen und erfolgreichen Blog-Start brauchst. Ich zeige Dir, wie SEO funktioniert, welches Storytelling Du nutzen solltest und wie Du online textest. Plus: Wir entwickeln gemeinsam Deinen Redaktionsplan für mindestens 1 ganzes Jahr. Klingt verlockend? Dann lies hier weiter.

Ich freue mich auf Dich!

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Arbeiten während des Urlaubs
Im Urlaub arbeiten
Urlaubsplanung für Selbstständige

Texterin Julia Heymer

Julia Heymer

Ich bin Julia Heymer, freie Texterin für authentische Website-Texte und Blogartikel. Ich helfe kreativen und beratenden Selbstständigen dabei, mit einem erfolgreichen Blog und authentischen SEO-Texten bei Google für ihre Wunschkund*innen sichtbar zu werden, damit sie gelassen(er) die Freiheit ihrer Selbstständigkeit genießen können.

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