Oxford. Ich wage zu behaupten: Für viele Writer ist das ein Traum. Vielleicht sogar der Traum. Und das nicht ohne Grund. Altehrwürdige Colleges, jahrhundertealte Bibliotheken und Menschen, die Schreiben nicht als Content, sondern als echtes Handwerk begreifen. Mmhh, das ist doch Balsam für die Texterinnen-Seele, oder? Aber natürlich stellt sich die Frage: Ist das alles nur ein Hype? Eine perfekte Marketinginszenierung?
Darauf gebe ich Dir in diesem Blogartikel – oder nennen wir es Schreibschnack – meine persönliche Antwort. Außerdem plaudere ich darüber, für wen ein Oxford-Kurs überhaupt geeignet ist und welche Learnings bzw. Schreibtipps ich aus der Weiterbildung mitgenommen habe.
Let’s go.

Inhalte
- Julia goes Oxford
- Oxford – Nur ein Hype?
- Für wen ist ein Onlinekurs an der University of Oxford geeignet?
- Lohnt sich eine „Writing Class“ (in Oxford) denn überhaupt noch in Zeiten von künstlicher Intelligenz (KI)?
- Warum gutes Schreiben & Storytelling auch für SEO unverzichtbar sind
- 11 Learnings fürs Texten aus der Writing-Weiterbildung an der Uni Oxford & Schreibtipps für Dich
- 1. Hold my attention.
- 2. Bildung ist einer der größten Schätze in unserer Welt. Auch in Oxford.
- 3. Storytelling ist kein Marketingtrick, sondern natürlich und menschlich.
- 4. Mit allen Sinnen schreiben: Show, don’t tell.
- 5. Ohne Schreibtechnik(en) wird’s nichts.
- 6. Die richtige Geschichte zur richtigen Zeit.
- 7. Nur Deine eigene Stimme funktioniert für Dich.
- 8. Warte nicht auf die Muse.
- 9. Writing is re-writing.
- 10. Finde Deinen eigenen Weg.
- 11. Wenn Schreiben plötzlich leicht(er) wird.
- Schreiben als Haltung, nicht als Maßnahme
- Neues Angebot | 25 % Rabatt für Testkundinnen
Julia goes Oxford
Kurz zum Hintergrund: Im Herbst/Winter 2025 habe ich an der University of Oxford eine Online-Weiterbildung gemacht. Ich war nicht vor Ort am Campus und ich habe auch nicht in Oxford studiert. Den Kurs habe ich als berufliche Weiterbildung innerhalb meines Business gemacht und mir damit einen großen Wunsch erfüllt. In der Weiterbildung ging es um das Thema „Writing & Storytelling“, sodass ich jede Menge übers Schreiben selbst, das Konzipieren, aber auch über Marketing und Storytelling lernen durfte.
Wenn ich mich im Blogartikel auf „Schreiben“ und „Texten“ beziehe, meine ich damit das Schreibem im Marketingkontext. Also das, was Du im Online-Business-Alltag brauchst. Kein Romanschreiben, Lyrik etc.
Oxford – Nur ein Hype?
Erinnerst Du Dich noch an den ersten Bubble-Tea-Hype? Das muss so 2011 oder so gewesen sein? Du musstest ihn probieren. Du konntest nicht, Du musstest.
Also bin ich – neugierig wie man in seiner Jugend eben ist – in der Düsseldorfer Innenstadt mit meiner Schulfreundin in den Laden gestapft und … wow, was fand ich das Zeug ekelhaft. Sagen wir: Es war kein kulinarisches Erweckungserlebnis.
Aber so ist das mit Hypes. Sie sehen glänzend aus, werden laut beworben und manchmal steckt leider erschreckend wenig dahinter. Gerade im Weiterbildungsbereich. Teure Onlinekurse, große Versprechen, wenig Substanz.
Und ja: Genau diese Sorge hatte ich auch bei Oxford. Um ehrlich zu sein, hatte ich Bammel, dass Oxford auch so ein Bubble-Tea-Ding ist. Nur in einer ganz anderen Größenordnung. Die Weiterbildungen kosten eine Stange Geld (thank you, Brexit) und nichts wäre ernüchternder gewesen als am Ende zu denken: Das war rausgeschmissenes Geld.
Für was steht die University of Oxford?
- Qualität: Oxford wurde mehrfach zur besten Universität der Welt gekürt. Das passiert ja nicht zufällig, sondern, weil dort seit Jahrhunderten exzellent gedacht, geforscht und gelehrt wird.
- Prestige: Wer in Oxford studiert oder sich dort weiterbildet, bewegt sich in einem Umfeld mit hohen Ansprüchen. An Texte. An Leistung. An sich selbst.
- Internationalität: Menschen aus aller Welt treffen sich in Oxford und sie bringen alle unterschiedlichste Perspektiven mit. Schreiben wird dort nicht eindimensional gedacht, sondern kulturell, historisch und menschlich hinterfragt.
Kurze Frage an Dich: Was verbindest Du mit der Uni in Oxford? Was kommt Dir direkt in den Sinn?
Mein persönliches Fazit: Ist Oxford den Hype wert?
Kurz gesagt: Ja. Absolut. Oxford ist seinen Hype definitiv wert. Ausnahmslos.
Ich habe noch nie (nie!) in so kurzer Zeit so viel übers Schreiben und Marketing gelernt. Und zwar keinen oberflächlichen Kram, den ich entweder eh schon wusste, mir als Text-Profi denken oder zusammengooglen kann. Nope.
Ich habe in meiner Oxford-Weiterbildung echtes Handwerk gelernt. Wir haben an den kleinen, feinen Stellschrauben gefeilt, die darüber entscheiden, ob Dein Text nett ist oder ob er Taylor Swiftiges Potenzial hat, die Google-Charts zu erobern. Anders gesagt: Ob Deine Website-Texte, Blogartikel & Co. gelesen werden oder ob er mit dem restlichen Einheitsbrei die imaginäre Toilette runtergespült wird.
Ich sehe mich selbst natürlich als Marketing-Profi und Unternehmerin, aber auch als Kreative. Das Schreiben ist die Kunst, mit der ich mich ausdrücke. Und naja … auch ich kenne Schreibkrisen und -blockaden. Zweifel. Du hinterfragst, bist nörgelig und gehst Dir selbst auf die Nerven.
Oxford war für mich wie eine Infusion mit doppeltem Espresso, Limoncello-Eis und einer Zimtschnecke obendrauf. Belebend. Ich habe mich wieder daran erinnert, warum ich schreibe. Diese Zeilen, meine Kundenprojekte und alles dazwischen. Und wohin ich mit meiner Arbeit und meinem Geschriebenen wirklich will.
Ich habe ein ganzes DIN-A4-Notizbuch voller Ideen. Allein dafür war es jede verkorkste Zeile, jede Stunde und jeder Warum-habe-ich-mir-das-angetan-Moment wert. Und dafür kann ich nur dankbar sein.
Würde ich nochmal einen Kurs in Oxford machen?
Auf jeden Fall. Ohne Zögern

Für wen ist ein Onlinekurs an der University of Oxford geeignet?
Ich bin ehrlich: Ich glaube nicht, dass eine Oxford-Weiterbildung für jede*n das Nonplusultra ist. Damit Du einen Kurs dort wirklich freudig machen kannst und maximal profitierst, würde ich Dir empfehlen, Folgendes mitzubringen:
- Ein sicheres Englisch. Du musst keine Muttersprachlerin sein, aber Du solltest in Wort und Schrift schon ein fließendes Level haben. Oxford verlangt das nicht, aber ich glaube, es würde sehr anstrengend, wenn Du jedes Mal alles für Dich zuerst übersetzen müsstest etc. Ich war die einzige Nicht-Muttersprachlerin in meinem Kurs.
- Die Bereitschaft, Wissen zu übertragen. Du lernst auf Englisch und wendest die Erkenntnisse bewusst auf Deine eigene Sprache und Arbeit an.
- Belastbarkeit und Struktur. Das Pensum ist hoch: Lesen, Übungen, Diskussionen, Abgaben. Ich bin an meine Grenzen gekommen und ich bin Miss Structure.
- Freude am Lesen. Teilweise gab es über 100 Seiten Reading Assignment pro Woche.
- Lust auf Tiefe. Das Niveau ist akademisch, präzise und anspruchsvoll.
Unterm Strich: Du musst einfach richtig Bock drauf haben, sonst lohnt es sich nicht.
Lohnt sich eine „Writing Class“ (in Oxford) denn überhaupt noch in Zeiten von künstlicher Intelligenz (KI)?
Aber hallo! Ganz klares: Ja. Mehr denn je.
Ein (Online-)Business ohne Text? Das gibt’s nicht. Sprache ist Kommunikation. Und ohne Kommunikation entsteht keine Verbindung, keine Beziehung. Kund*innen? Nö.
Selbst wenn Du das Schreiben nicht Deine Leidenschaft nennst und froh bist, dass Dir viele Aufgaben (vermeintlich) von ChatGPT, Perplexity & Co. abgenommen werden – Du musst beurteilen können, ob ein Text
- wirklich gut und z. B. verkaufspsychologisch wertvoll geschrieben ist,
- für Dich und Dein Business tatsächlich Sinn macht und passt,
- Deine Haltung, Deine Stimme und Deine Werte das transportiert.
Ohne Gespür für und Know-how über „gutes Schreiben„, „geniales Storytelling“ und Deine Markenstimme kannst Du ja gar nicht beurteilen, ob KI Dir einen sinnvollen Text liefert. Denn: Die KI ist nur so gut wie das, was Du ihr gibst.
Und genau das ist ein zweiter wichtiger Punkt: KI schöpft aus dem, was schon da ist. KI kombiniert Bestehendes. Es erfindet nicht neu oder gibt dem Rad einen neuen Dreh. KI erschafft keine Identität.
Sie wird Dir nie Texte ausspucken, die 100 % nur Du sind. Was für Bianca, Tonia oder Fritz funktioniert, funktioniert noch lange nicht für Dich. Weil wir alle einzigartig sind. Also lass Deine Sprache und Deine Website-Texte, Blogartikel, Newlsetter & Co. auch ein einzigartiger Teil Deiner DNA sein.

Warum gutes Schreiben & Storytelling auch für SEO unverzichtbar sind
SEO funktioniert heute nicht nur über Keywords allein. Suchmaschinen bewerten, wie lange Menschen auf Deinen Texten bleiben, ob sie weiterlesen, ob sie klicken, ob sie zurückkommen.
Und genau hier treffen sich Storytelling und SEO.
Gutes Schreiben hält die Aufmerksamkeit der Leser*innen, ist für Deine Community relevant und baut Vertrauen auf.
Authentische Texte sorgen dafür, dass Deine Inhalte nicht nur gefunden, sondern auch gelesen und erinnert (!) werden. SEO ohne echte Sprache ist austauschbar und bringt schlechte Zahlen. Die Folge: schlechte oder gar keine Google-Rankings.
Der Unterschied zwischen „klingt gut“ und „bleibt hängen“
Viele Texte klingen heute gut. Sie sind sauber formuliert, SEO-optimiert und korrekt strukturiert.
Aber nur wenige bleiben wirklich hängen.
Texte mit Tiefe haben etwas Eigenes. Sie treffen einen Nerv. Nicht, weil sie lauter sind, sondern weil sie menschlicher sind. Weil sie Gedanken aussprechen, die andere zwar fühlen, aber nicht greifen können.
Das ist die Art von Schreiben, die Vertrauen aufbaut. Und Vertrauen ist am Ende immer die Währung, in der gebucht wird.

11 Learnings fürs Texten aus der Writing-Weiterbildung an der Uni Oxford & Schreibtipps für Dich
1. Hold my attention.
Ein guter Text (gerade im Marketing-Kontext) fühlt sich für Leser*innen nicht nach Arbeit an. Sondern nach Unterhaltung, Inspiration und Aha-Momenten.
Verlierst Du Deine Leser, kannst Du’s vergessen. Wenn Deine Über-mich-Seite beispielsweise wie ein Lebenslauf aussiehst oder nur ein paar Abschnitte nach dem Motto „Wer ich bin“ plus 0815-Funfacts beinhaltet, wird höchstwahrscheinlich kein Leser danach den Link an den Lieblingsmenschen weiterleiten und schreiben: „Hey, Du das musst Du Dir mal durchlesen – so cool geschrieben. Und sympathisch, oder? Ich glaube, bei ihr buche ich mal ein Erstgespräch“.
Aufmerksamkeit zu halten, ist deswegen nicht nur das A und O, sondern auch das B, H, Q und Z.
Wie machst Du das? Unter anderem durch Rhythmus, Spannung, Dialog und eine klare Gedankenführung. Dein Text wechselt das Tempo, setzt Pausen bewusst ein und überrascht. Monotonie ist der größte Textkiller – gerade online. Aufmerksamkeit entsteht dort, wo Struktur auf Gefühl trifft.
2. Bildung ist einer der größten Schätze in unserer Welt. Auch in Oxford.
Solange ich auf der Welt bin, ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen. Oder hast Du schon einmal eine beim Flug beobachtet? Klar, Menschen haben Stärken und Talente und bei den einen ist das Schreiben auf der Stärken-Skala vielleicht bei einer 97 und bei anderen bei einer 88.
Aber das Schöne: Beim Texten gibt es nichts, was Du nicht lernen könntest, um auch auf die 97 zu kommen. Oder einfach, um mehr Spaß am Schreiben zu haben.
In meiner Welt ist Bildung der Motor für alles. Wie siehst Du das? Bilde Dich weiter, baue Deine Stärken aus und trage zu einer positiveren und menschlicheren Welt bei.

3. Storytelling ist kein Marketingtrick, sondern natürlich und menschlich.
Menschen sind Geschichtenerzähler. Es ist einfach das, was Menschen tun. Storytelling bedeutet nicht, etwas auszuschmücken, sondern Bedeutung herzustellen. Gute Geschichten ordnen Erfahrungen ein, schaffen Verbindung und machen Komplexes greifbar. Genau deshalb wirkt Storytelling so tief. Weil es natürlich ist.
Aber dafür muss es gut sein. Und wann ist es gut? Wenn es sowohl zu Dir passt, als auch ein Match für Deine Traumkunden ist.
4. Mit allen Sinnen schreiben: Show, don’t tell.
Sag nicht, dass Du empathisch bist. Zeig es.
Beschreibe Situationen, Gedanken und Bilder. Charakterisiere Deine Zielgruppe, indem Du ihre Handlungen für sich sprechen lässt und nicht, indem Du ihnen sagst, wer oder wie sie sind. Lass Deine Leser*innen fühlen, statt nur zu verstehen. Texte werden lebendig, wenn sie Sinneseindrücke transportieren.
Das war einer der größten Gamechanger für mich in der Oxford-Weiterbildung.
5. Ohne Schreibtechnik(en) wird’s nichts.
Pacing, Rhythmus und Struktur geben der Kreativität Deines Textes Halt. Ein guter Text ist kein Zufallsprodukt, sondern bewusst gebaut. Schreibtechniken helfen Dir, Deine Gedanken klarer und Deine Geschichten stärker zu machen. Freiheit entsteht durch Struktur – nicht durch Chaos.
6. Die richtige Geschichte zur richtigen Zeit.
Nicht jede Geschichte gehört überall hin. Ja, Du kannst mit Deinem Storytelling auch ordentlich ins Fettnäpfchen treten oder den Bogen peinlich überspannen.
Doch die Wahrheit ist: Überall lungern richtig gute und erzählenswerte Geschichten, die ganz prima für Dein Storytelling-Marketing sind. Du musst sie nur finden, identifizieren und megamäßig erzählen. 🙂
Dafür ist oft der Kontext entscheidend. Ein Text darf z. B. emotional sein, aber er muss auch zur Situation Deiner Leser*innen passen. Du siehst: Timing ist im Schreiben genauso wichtig wie im echten Leben.

7. Nur Deine eigene Stimme funktioniert für Dich.
Kopieren funktioniert vielleicht kurzfristig, aber nie nachhaltig.
Deine Sprache darf Ecken, Kanten und Eigenheiten haben. Genau das macht sie unverwechselbar. Menschen verbinden sich nicht mit Perfektion, sondern mit Persönlichkeit. Also kreiere Deine eigene Sprachwelt und Markenstimme.
Ein kleines Beispiel für Dich
Wenn Du mich ein bisschen kennst – welches Textbeispiel würde ich veröffentlichen? A oder B?
A) Das einzige SEO-Mentoring, das Du brauchst, wenn Du Deine frustrierende Instagram-Marketing-Zeit besser nutzen möchtest und unabhängiger von Social-Media-Algorithmen und teuren Werbeanzeigen werden willst. Hol Deine Sichtbarkeit & Sales jetzt nachhaltig aus dem Winterschlaf. Sichtbar zu sein und Kund*innen zu gewinnen, hat sich noch nie so richtig angefühlt!
oder
B) Dieses SEO-Mentoring adressiert die systematische und langfristige Entwicklung digitaler Sichtbarkeit. Es richtet sich an Personen, die ihre Marketingaktivitäten von kurzfristigen Plattformdynamiken, algorithmischer Volatilität und kostenintensiven Werbemaßnahmen entkoppeln möchten.
Im Mittelpunkt steht der Aufbau suchmaschinenrelevanter Inhalte, die Auffindbarkeit, Relevanz und Vertrauen über einen längeren Zeitraum hinweg sichern. Sichtbarkeit und Kundengewinnung werden dabei als Ergebnis eines strukturierten, nachvollziehbaren Prozesses verstanden.
Was denkst Du? Jetzt sag bloß nicht B 😀
8. Warte nicht auf die Muse.
Sie kommt nicht. Oder zumindest nicht zuverlässig.
Denn: Schreiben ist eine Entscheidung, kein magischer Moment. Die Muse taucht meistens dann auf, wenn Du bereits angefangen hast, gerade mitten im Barre-Training bist, Schnee schaufelst oder im Stau zu Marco Mengoni mitsingst. Also immer dann, wenn Du nicht damit rechnest.
Deswegen ist es ja so wichtig, vorbereitet zu sein. Wenn Du nicht surfen kannst, aber auf die Welle wartest und sie kommt – dann gehst Du unter, weil Dir die Skills fehlen. Also musst Du Dich weiterbilden, Surfen (aka Schreiben) lernen, damit Du auf die perfekte Welle direkt aufspringen kannst, wenn sie da ist.
9. Writing is re-writing.
Der erste Entwurf ist selten der beste. Oh yes, das durfte ich merhfach in Oxford lernen.
Denn: Richtig gute Texte entstehen im Überarbeiten. Beim Streichen. Beim Ne-das-lasse-ich-weg und Uh-den-Absatz-verschiebe-ich-noch. Ich habe gelernt, das Schreiben eher als Denken in Versionen zu sehen. Alles, was Du tust, ist ein Prozess aus Ich-mache-es und Ich-mache-es-besser. Oder wie ich es in meinem Oxford-Notizbuch stehen habe:
You become a writer by writing. By failing. And failing better. There is no other way.
10. Finde Deinen eigenen Weg.
Wenn Storytelling ein Tresor wäre, dann wäre ein Teil des Codes: Kreiere etwas, von dem Menschen noch gar nicht wussten, dass sie es brauchen.
Sei dabei nicht lauter oder schneller. Sondern ehrlicher.
11. Wenn Schreiben plötzlich leicht(er) wird.
Eines der schönsten Learnings aus Oxford war für mich: Schreiben darf anspruchsvoll sein, aber es muss sich nicht schwer anfühlen.
Sobald Du verstehst, warum bestimmte Texte wie funktionieren, fällt dieses ewige Rätselraten weg. Du sitzt nicht mehr vor dem leeren Dokument und fragst Dich, ob das jetzt „gut genug“ ist.
Du weißt, worauf es ankommt und wie Du es gezielt um- und einsetzt. Und genau das verändert alles.

Schreiben als Haltung, nicht als Maßnahme
Gutes Schreiben ist keine Technik, die Du einmal lernst und dann abhaken kannst. Es ist eine Haltung. Eine Art, die Welt zu betrachten, Zusammenhänge zu erkennen und Gedanken so zu ordnen, dass andere Menschen ihnen folgen wollen.
Seit Oxford schreibe ich nicht mehr mit dem Gedanken: Was funktioniert gerade? Sondern mit der Frage: Was ist wahr?
Und genau das spüren Leser*innen. Sie merken, ob ein Text aus einer Überzeugung mit Werten entstanden ist oder nur weil’s auf einer Marketing-Checkliste stand: Blogartikel schreiben.
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Während ich diese Zeilen schreibe, entsteht im Hintergrund gerade etwas, das mich selbst ziemlich kribbeln lässt. Ich freue mich rieeesig darauf!
Aus meiner Oxford-Weiterbildung, meiner Arbeit als Texterin, Mentorin und Storytelling-Dozentin und all den Aha-Momenten der letzten Jahre wächst ein neues 1:1-Mentoring rund um Schreiben & Storytelling.
Kein „So schreibst Du einen besseren Blogartikel“-Baukasten. Sondern ein Raum, in dem Du Deine Sprache schärfst, Deinen Stil findest und Schreiben wirklich verstehst.
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Dann könnte das hier genau Dein Ding sein. Du brauchst keine Vorkenntnisse.
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Wenn Du meine 1:1-Mentorings bereits kennst, wirst Du es lieben!
Im 1:1-SEO-Mentoring hast Du bereits die Grundlagen für Deine Schreibstimme und Dein Storytelling gelegt. Das Wissen und die Erfahrung daraus sind die perfekte Basis für das neue Mentoring-Programm. Aber keine Voraussetzung!
In diesem Mentoring zoomen wir jetzt richtig in das Text- und Storytelling-Handwerk hinein – komplett neue Inhalte, keine Wiederholungen aus anderen Programmen.
Wir feilen an allem, was einen Text wirklich lesenswert macht: Struktur, Rhythmus, Stil und Formulierungen, die Leser*innen fesseln, berühren und in Erinnerung behalten.
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