Liebe-Dein-Haustier-Tag 2021 – Heimtier & Corona

20. Februar 2021

Man sagt: Wenn Du Dich verstecken möchtest, begib Dich auf Seite 2 von Google. 

Stimmt, wer schaut da schon vorbei? 

Ich.

Als ich bei Google die Suchbegriffe „Haustiere Corona Krise“ eingab, rissen die passenden Ergebnisse auch auf Seite 3 und 4 nicht ab. Es tauchten sämtliche Artikel zum Thema von den unterschiedlichsten Quellen auf. 

Es ist offensichtlich: Haustiere beschäftigen uns in der Pandemie. Vom Haustierboom, steigender Nachfrage und leeren Tierheimen ist die Rede. Aber auch die Schattenseiten finden Gehör:

  • Was wird aus den Tieren, wenn das Homeoffice nicht mehr zum Alltag gehört?
  • Sind die neuen Tierhalter*innen lediglich Tier-Fans in Teilzeit?
  • Oder springt der Funke zwischen Herrchen, Frauchen und ihrem Liebling langfristig über?

Illegaler Tierhandel ist leider ein weiteres Stichwort. Zurecht stellen sich einige die Frage, ob an den Rastplätzen im Sommer mehr Hunde ausgesetzt werden denn je. 

Deshalb bitte weitersagen: Hoffentlich entflammt diese frische Tierliebe nicht nur kurzzeitig für die Corona-Zeit. Bitte schaffe Dir nur ein Haustier an, wenn Du sie oder ihn durch das ganze tierische Leben begleiten möchtest und kannst. Als Lückenbüßer zeitweise in die Familie aufgenommen zu werden, haben die Tiere einfach nicht verdient

Nun möchte ich Dich weder mit Zukunfts-Horrorszenarien deprimieren noch mit harten Zahlen und Fakten bombardieren. Oder gar die vielen Artikel indirekt zitierend wiederkäuen. Wir beschränken uns in diesem Artikel auf ein paar Beispiele, die Dir einen Einblick geben sollen, wie sich die Heimtierbranche in der Corona-Zeit entwickelt. Der tierische Status Quo sozusagen. Denn es steht fest: Der Heimtiermarkt legt zu – keine Frage. 

In diesem Sinn: Heute ist ein besonderer Tag! Ein schöner Tag!   

Heute ist der Liebe-Dein-Haustier-Tag 2021

Welchen besseren Tag als den Liebe-Dein-Haustier-Tag könnte es geben, sich mit dem Wohl unserer Fellfreunde und der Heimtierbranche zu beschäftigen? 

Ja, Du hast richtig gelesen. Heute ist der Liebe-Dein-Haustier-Tag. In den USA ist der Haustiertag übrigens als Love Your Pet Day bekannt. Egal ob im deutschsprachigen Raum oder in Übersee: Am 20. Februar werden Bello und Kitty jährlich zelebriert. Besondere Leckerlis, Ausflüge, Fotoshootings und eine Extraportion Wertschätzung stehen auf dem Plan. Wenn ich recht überlege: Vielleicht könnte man das mit dem Valentinstag vergleichen? Nur eben tierisch. Was meinst Du?   

2021 ist ein besonderer Liebe-Dein-Haustier-Tag 

In diesem Jahr scheint der Liebe-Dein-Haustier-Tag unter einem besonderen Stern zu stehen. Wie ich auf den Google-Seiten 1 bis 4 gelernt habe, ist die Haustierliebe seit Beginn der Corona-Krise besonders groß. Tieradoptionen, Welpen, süße Kätzchen – sie liegen im Trend. Woran liegt das? 

Ein naiver Grund: Ich glaube, Tierbesitzer*innen würden mir recht geben, wenn ich behaupte, dass Bello und Kitty uns diese schwierige Zeit vereinfachen. Gassi gehen, immer zur selben Zeit Hunger haben (als hätten die Vierbeiner eine Uhr im Bauch), ein Auf-Abstand-Pläuschchen im Freien mit anderen Hundebesitzer*innen – Das gibt dem Alltag Struktur. Abwechslung. Freude. Und damit einen Gegenpol zur coronabedingten Ungewissheit

Bello und Kitty helfen gegen Einsamkeit

Der Hauptgrund für den Boom: Die Beziehung zur treuen Fellnase hilft dem Menschen bei Einsamkeit. In einer Zeit, in der wir auf soziale Kontakte verzichten und auf Abstand achten müssen, schenken uns Bello und Kitty Nähe und Zuversicht

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Dir ein Hund jeden Tag aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubert, Dich nie grundlos ärgert oder nachtragend ist. Er ist einfach für Dich da. Auch sehr angenehm und erfrischend: Hund und Katze betreiben keine massive Selbstdarstellung. Sie gucken nicht, was andere machen.

Der Heimtiermarkt ist krisensicher 

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Nachfrage nach Haustieren boomt. Der gegenwärtige Aufschwung ist zwar sehr wahrscheinlich auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, aber die Heimtierbranche erscheint so oder so unempfindlicher.

Um es mit den Worten von Torsten Toeller, dem Fressnapf-Gründer, zu sagen:

„Unser Geschäft ist generell krisenresistent“

– Torsten Toeller.

Sein Interview mit Stefan Stahl von der Augsburger Allgemeinen, dem ich dieses Zitat entnommen habe, findest Du hier zum Nachlesen.

Toellers Statement ist einleuchtend: Wenn Du nicht selbst Heimtiermama oder Heimtierpapa bist, versetze Dich bitte in die Lage von Tonia und Fritz. Kitty macht Tonias Lebens das ganze Jahr über lebenswerter – egal, ob in einer Pandemie oder nicht. Bello ist Fritz bester Freund – egal, ob gerade ein Virus die Welt lahmlegt oder nicht. Deswegen hören sie während der Corona-Krise nicht auf, sich um ihre Fellnasen zu sorgen. Sie zu umhegen und zu pflegen. Sie zu füttern. Haustiere sind Familienmitglieder. Punkt. Und Familie ist doch gerade eines der größten Güter, die wir haben, oder? 

Höherer Werbedruck

Der Aufschwung des Markts schlägt sich auch in den Werbemaßnahmen der Branchenriesen nieder: Den weltweiten Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag am 26. Juni 2020 (ja … auch so ein Tag) nahm die W&V in diesem Artikel zum Anlass, um über den erhöhten Werbedruck bei Tiernahrungsmarken zu berichten. Ein Beispiel in dem Artikel ist Nestlé. Der Konzern hat dem W&V-Artikel zufolge zu dem Zeitpunkt sein Bruttowerbebudget um 64 Prozent erhöht. Eine klare Reaktion auf die größere Nachfrage während der Corona-Krise.  

Der Heimtiermarkt wird digitaler 

Dass alles Digitale einen Boom erlebt, ist kein Geheimnis mehr. Auch der Heimtiermarkt erlebt diese Entwicklung. Ein Bericht der Germany Trade and Invest thematisiert den französischen Haustiermarkt. Dort habe der Lockdown den tierischen Online-Handel stark angetrieben. Auch das ist aufgrund der Situation nachvollziehbar, oder?

Ich hoffe, ich konnte Dir am Liebe-Dein-Haustier-Tag einen kleinen Einblick in die spannende und wachsende Heimtierbranche geben und Dir ein paar Denkanstöße liefern. 

Was Du aus diesem Blogartikel mitnehmen solltest:

  • Eine Tieranschaffung muss wohl überlegt sein und sollte nicht durch einen Corona-Blues überstürzt werden. 
  • Der Heimtiermarkt boomt und das zeigt sich auch in Marketing und Kommunikation.  
  • Setze in Deinem Tierbusiness auf Digitales – Hier liegt die Zukunft.  

Bevor ich es vergesse: Wenn Du mit Deinem Tierbusiness und Deinem tierischen Content Marketing nicht auf Seite 2 bei Google landen willst, sondern die Heimtierbranche mit kreativen Inhalten aufmischen möchtest, dann sollten wir uns kennenlernen. Ich freue mich, von Dir zu hören

Bis dahin: Schreib tierisch! 

Texterin Julia Heymer

Julia Heymer

Ich bin Julia Heymer, freie Texterin für authentische Website-Texte und Blogartikel. Ich helfe kreativen und beratenden Selbstständigen dabei, mit einem erfolgreichen Blog und authentischen SEO-Texten bei Google für ihre Wunschkund*innen sichtbar zu werden, damit sie gelassen(er) die Freiheit ihrer Selbstständigkeit genießen können.

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